Am 27. Juli 2026 war Hoppe.Dental in der Wissenschaftssendung Quarks auf WDR 5 zu hören. Es ging um ein Thema, über das viele lieber schweigen: die Angst vor dem Zahnarztbesuch. Laut Quarks haben in Deutschland etwa 10 bis 15 Prozent der Erwachsenen eine ausgeprägte Angst davor, 2 bis 5 Prozent meiden den Zahnarzt über Jahre hinweg. Wer dazugehört, kennt das Muster: Der Termin wird gemacht und wieder verschoben und mit jedem Aufschub wird es schwerer.
Im Beitrag erzählt eine unserer Patientinnen ihren Weg aus der Zahnarztangst. Zunächst schilderte sie ihre immer noch wachen und schlimmen Erinnerungen an Zahnarztbesuche in der Kindheit. „Das war dann eher so eine Situation wie bei einem Metzger.„, sagte sie. Und das hat sie geprägt, wie so viele Menschen mit Zahnarztangst. Entsprechend lange hat sie dann Zahnarztbesuche gemieden. Und heute? Heute sagt sie, dass sie sich sogar darauf freut, wenn sie zu ihren Terminen bei uns fährt.
Was viele überraschen dürfte: Dr. Martin Hoppe beschreibt in dem Quarks-Beitrag, dass hinter der Angst häufig auch Scham steht. Es sei dann nicht nur die Angst alleine, die Menschen von Zahnarztbesuchen fernhält, sondern zusätzlich die Scham über den Zustand der Zähne. Genau hier half unserer Patientin zum Beispiel, dass ihr niemand von uns in irgendeiner Weise Vorwürfe dafür machte, dass man so lange weggeblieben war.
Erst lange nach dem Aufbau von Vertrauen und dem unabdingbaren empathischen Miteinander, kommt dann die Behandlungsmethodik. Dazu führte Dr. Hoppe in dem Beitrag aus, dass es zur Überwindung einer ausgeprägten Zahnarztangst, auch Dentalphobie genannt, mehrere Möglichkeiten gibt: von der Vormedikation über den Dämmerschlaf bis hin zur Vollnarkose. Für unsere Patientin war die Vollnarkose der Weg, weil eine örtliche Betäubung für sie nicht in Frage kam. Wichtig ist dabei der Gedanke dahinter: Eine Behandlung im Schlaf ist kein Dauerzustand, sondern ein Zwischenschritt, der es überhaupt erst möglich macht, wieder eine Routine aufzubauen. Der Eingriff selbst umfasste dann einen Knochenaufbau und mehrere Implantate.
Auch die Forschung kam in dem Quarks-Beitrag zu Wort. An der Polyklinik für Zahnärztliche Prothetik der Uniklinik Köln untersucht ein Team um Professorin Anja Liebermann, ob virtuelle Umgebungen die Anspannung senken können. Die Patientinnen und Patienten trugen dort 15 Minuten lang eine Virtual-Reality-Brille im Wartezimmer und konnten zwischen Bildern von Bergen, Meer oder Wald wählen. Das ist nicht für jeden etwas, klar, aber es zeigt, wie ernst das Thema inzwischen genommen wird.
Was uns an dem Beitrag besonders gefreut hat, ist eine Beschreibung von Dr. Hoppe, was es für Patienten bedeutet, ihre Zahnartztangst überwunden zu haben. Das ließe sich, so Dr. Hoppe, in einem Wort ausdrücken: Lebensqualität. Es geht eben nicht nur um Zähne, sondern darum, wieder unbefangen lachen, essen und sprechen zu können. Und darum, einen Termin machen zu können, ohne tagelang schlecht zu schlafen.
Wenn Ihnen das alles bekannt vorkommt, hören Sie sich den Beitrag in Ruhe an. Er dauert nur rund elf Minuten.
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Und wenn Sie danach über einen ersten Schritt nachdenken: Bei uns beginnt der erste Schritt mit einem Gespräch, wo nicht behandelt wird und wo Sie nichts entscheiden müssen.