Wie eng hängen Mundgesundheit und Gefäßgesundheit zusammen? Eine aktuelle Langzeitstudie liefert dazu neue Hinweise: Personen mit fortgeschrittener Parodontitis zeigten im Hirn-MRT häufiger ein erhöhtes Volumen sogenannter White-Matter-Hyperintensitäten (WMH). Diese hellen Areale gelten als radiologischer Marker einer zerebralen Kleingefäßerkrankung. In der Neurologie werden sie unter anderem mit Schlaganfallrisiko, Gangunsicherheit und kognitiven Einschränkungen in Verbindung gebracht.
Was bedeutet das in der Praxis?
Die nun berichteten Zusammenhänge mit WMH unterstreichen, dass Parodontalgesundheit mehr ist als nur eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats, unbehandelt also wahrscheinlich mehr als nur Zahnfleischrückgang, Lockerung und Zahnverlust drohen.
Unser Konzept gegen Parodontitis bei Hoppe.Dental
- Gründliche Diagnostik: Parodontalstatus mit Sondierungstiefen, Blutungs- und Plaque-Index; Erfassung von Risikofaktoren wie Rauchen, Allgemeinerkrankungen oder Stress.
- Professionelle Reinigung & Biofilm-Management: systematische Reinigung von Zähnen und Zahnfleisch durch das Prophylaxeteam, desinfizierende Maßnahmen zur Reduktion der Keimbelastung, schonende moderne Geräte.
- Systematische Parodontaltherapie: stufenweises Vorgehen von nicht-chirurgischer Behandlung bis zu minimalinvasiven, gewebeschonenden Eingriffen (je nach Befund).
- Unterstützende Verfahren nach Bedarf: antibakterielle photodynamische Therapie (aPDT/PACT), lokale Wirkstoffe (z. B. Periochip) zur ergänzenden Keimkontrolle.
- Individuelles Mundgesundheitstraining: praktische Anleitung für die häusliche Pflege, angepasst an den aktuellen Stand und die Motorik des Patienten.
- Ernährungs- und Probiotika-Hinweise: Empfehlungen zu antientzündlicher Kost und geeigneten Produkten zur Unterstützung einer ausgewogenen oralen Mikroflora.
- Strukturierte Nachsorge: recalls nach PAR-Richtlinie zur Stabilisierung des Behandlungsergebnisses, eng abgestimmt zwischen Behandler und Prophylaxe.
Unser Ziel: Entzündungen im Zahnhalteapparat zuverlässig erkennen, kontrollieren und langfristig stabil halten. Für ein gesunderes Zahnfleisch und einen festen Halt der Zähne.
Fazit: Wer Zahnfleischbluten, Schwellung oder Mundgeruch bemerkt, sollte sich zeitnah untersuchen lassen. Vorsorge, gründliche häusliche Mundhygiene und eine strukturierte Behandlung sind die besten Schritte, um Parodontitis zu kontrollieren. Das Team von Hoppe.Dental in Korschenbroich berät Sie gern persönlich.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.hoppe.dental/parodontologie/
Die komplette Studie finden Sie hier: https://www.neurology.org/doi/10.1212/WN9.0000000000000037
Wichtig: Die Studie beschreibt eine Assoziation, keine Kausalität.