Dr. Martin Hoppe & Zahnärztin Elena Teut
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Bruxismus Behandlung mit BOTOX in Korschenbroich

Zähneknirschen, medizinisch Bruxismus genannt, ist weit verbreitet und bleibt häufig lange unbemerkt. Das wiederholte Pressen oder Reiben der Zähne kann jedoch zu Zahnschäden, funktionellen Störungen im Kiefergelenk und muskulären Beschwerden führen. Viele Betroffene suchen erst dann einen Zahnarzt auf, wenn Schmerzen oder deutliche Abnutzungen sichtbar werden.

Bei Hoppe.Dental in Korschenbroich bieten wir moderne Konzepte zur Bruxismus Behandlung und zur Behandlung von Zähneknirschen. Neben klassischen Maßnahmen wie der Aufbissschiene, kann in geeigneten Fällen auch eine Therapie mit Botulinumtoxin, bekannt unter anderem als BOTOX*, sinnvoll sein. Ziel ist es, die überaktive Kaumuskulatur gezielt zu regulieren und Beschwerden individuell zu behandeln. Wenn Sie einen Zahnarzt für Bruxismus in Korschenbroich oder eine Therapie gegen Kieferknirschen suchen, beraten wir Sie gerne, umfassend und persönlich.

* Der Begriff „Botox“ wird häufig stellvertretend für Botulinumtoxin verwendet. In unserer Praxis wird Botox eingesetzt. Bei Bedarf werden aber auch andere Botulinumtoxin-Präparate verwendet. Welche zugelassenen Botulinumtoxin-Präparate im Einzelfall eingesetzt werden, entscheiden wir individuell.

 

Zähneknirschen: Worüber sprechen wir?

Es „knirscht“ in den seltensten Fällen hörbar. Gemeint ist meist ein geräuschloses Aneinanderreiben oder Aufeinanderpressen von Ober- und Unterkiefer. Umgangssprachlich spricht man von Zähneknirschen, im Fachjargon von Bruxismus.

Bruxismus gilt als psychomotorische Spannungsreaktion und tritt häufig im Zusammenhang mit Stress auf. Zähneknirschen gehört damit für viele Menschen zum individuellen Bewegungsrepertoire. Sich das Knirschen bewusst zu verbieten, ist kaum möglich.

Aber: Unbehandelt kann Bruxismus zu Zahn- und Muskelschmerzen sowie unangenehmen Begleiterscheinungen führen (dazu gleich mehr).

 

Der Druck der Zeit

Für Bruxismus gibt es kein Alter. Auch Kinder knirschen mit den Zähnen. Oft ist dies entwicklungsbedingt und verschwindet folgenlos.

Bei Erwachsenen kann wiederkehrendes Knirschen und Pressen langfristig zu Problemen führen. Zunächst unmerklich, später spürbar.

Um das fünfzigste Lebensjahr herum zeigt sich dann nicht selten zahnmedizinischer Behandlungsbedarf. Die Kauflächen nutzen sich zunehmend ab, im Fachjargon spricht man vom Tiefbiss, und es können Risse in der Zahnsubstanz entstehen, Zahnersatz kann brechen. Hinzu kommen mögliche Begleiterscheinungen wie akute Zahnschmerzen, eine verspannte Kaumuskulatur, muskuläre Verspannungen im Kieferbereich, Kopf- und Nackenschmerzen, Ohrgeräusche, Migräne oder Schlafstörungen. Viele Patienten berichten über das Gefühl, dass sich ihr Kiefer verspannt anfühlt. Eine gezielte Behandlung setzt daher an der Kiefermuskulatur an.

 

Ursachenbehandlung

Neben Stress kann Bruxismus auch mechanische Ursachen haben. Dazu zählen Fehlstellungen von Ober- und Unterkiefer wie Kreuzbiss oder Kopfbiss sowie fehlerhafter oder unvollständiger Zahnersatz.

Ein ausführliches Gespräch und eine sorgfältige Diagnostik schaffen Klarheit über die individuelle Situation. Ziel jeder Therapie bei Bruxismus ist es, die eigentliche Ursache zu erkennen und möglichst ursächlich zu behandeln.

 

Klassische Therapien bei Bruxismus

Therapieansätze gegen Bruxismus gibt es viele. Der Fokus liegt je nach Befund auf der Ursache, der Symptomatik oder der langfristigen Stabilisierung. Der erste Schritt ist jedoch das Abstellen der eigentlichen Ursache.

 

Zahnfehlstellungen korrigieren

Erweist sich eine Zahn- oder Kieferfehlstellung als Auslöser, kann durch optimierten oder ergänzenden Zahnersatz sowie gegebenenfalls kieferorthopädische Maßnahmen eine nachhaltige Verbesserung erreicht werden.

 

Zahnschiene

Eine individuell angefertigte Aufbissschiene ist eine bewährte Maßnahme bei nächtlichem Zähneknirschen. Sie wird ausschließlich nachts getragen. Die Schiene schützt die Zähne vor weiterem Abrieb und verteilt die einwirkenden Kräfte gleichmäßig. Sie kann jedoch muskuläre Beschwerden, Spannungskopfschmerzen oder Migräne nicht immer ausreichend lindern.

 

Botulinumtoxin bei Bruxismus

Die Therapie mit Botulinumtoxin, häufig als BOTOX gegen Zähneknirschen oder BOTOX bei Bruxismus bezeichnet, verfolgt einen anderen Ansatz. Im Mittelpunkt steht der überaktive Kaumuskel selbst. Durch eine gezielte intramuskuläre Injektion in den Musculus masseter, also den großen Kaumuskel, wird die Aktivität der Kaumuskulatur reduziert. Dadurch verringern sich die Kraftspitzen beim Pressen. Diese Form der Therapie wird auch als BOTOX im Masseter oder BOTOX Masseter Behandlung beschrieben.

Therapieziel ist keine vollständige Lähmung, sondern eine kontrollierte Abschwächung der Muskelaktivität. Neben dem Schutz des Zahnapparates kann dies bei geeigneter Indikation auch muskuläre Beschwerden, Spannungskopfschmerzen oder migräneartige Beschwerden positiv beeinflussen. Auch bei funktioneller Masseter Hypertrophie Behandlung, kann dieser Ansatz eine Rolle spielen.

Verwendet wird der Wirkstoff Botulinumtoxin, unter anderem bekannt unter dem Markennamen BOTOX. Je nach individueller Situation können aber auch andere zugelassene Präparate mit Botulinumtoxin zum Einsatz kommen.

 

Vierfelder-Illustration in Pastellfarben zur Behandlung von Zähneknirschen: Feld 1 zeigt ein Seitenprofil eines Gesichts, eine Spritze setzt seitlich an der Wange im Bereich des Kaumuskels an, darunter steht „Gezielte Injektion in den Kaumuskel“. Ein Pfeil führt zu Feld 2: gleiches Profil, die Wangenregion ist entspannt dargestellt, Text „Überaktive Muskelkraft reduziert“. Pfeil zu Feld 3: Profil mit entspanntem Kiefer und kleinen Glanzsymbolen, Text „Kieferbeschwerden lassen nach“. Pfeil zu Feld 4: Profil neben einem Schild-Symbol, Text „Belastung der Zähne verringert“.

 

Interdisziplinärer Therapieansatz

Je nach Befund kann die Behandlung durch Physiotherapie, Osteopathie, chiropraktische Maßnahmen, Psychotherapie oder Entspannungsübungen ergänzt werden. Denn: Bruxismus zeigt, dass sich eine Therapie an der Persönlichkeit des Patienten orientieren sollte und nicht an den Grenzen einzelner Fachrichtungen.

 

Botulinumtoxin Therapie im Überblick

Indikation

Bruxismus, einhergehend mit Sekundärsymptomen wie Schlafstörungen, Muskelschmerzen, Verspannungen, Migräne oder Erschöpfung.

Therapie

Intramuskulär verabreichter Wirkstoff Botulinumtoxin in den Kaumuskel. Eine Auffrischung erfolgt in der Regel alle vier bis sechs Monate.

Die Behandlung wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgesetzt, um zu beurteilen, ob eine Fortsetzung sinnvoll ist. Häufig bewirkt diese Art der progressiven Muskelrelaxation eine länger anhaltende Reduktion der Beschwerden über die eigentliche Anwendungsdauer hinaus. Jede Botulinumtoxin Anwendung wird von einer Zahnschienen Therapie begleitet.

Kostenerstattung:

Die Bruxismus Therapie mit Botulinumtoxin wird von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht erstattet. Viele private Krankenkassen übernehmen die Kosten bei entsprechender medizinischer Indikation.

Beratung:

Vor jeder Behandlung erfolgt ein ausführliches, ergebnisoffenes Beratungsgespräch. Dabei werden medizinische Aspekte, mögliche Risiken, Alternativen sowie individuelle Erwartungen besprochen. Schließlich sollen Sie als Patient befähigt werden, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen Beratungstermin bei Hoppe.Dental in Korschenbroich. Gemeinsam besprechen wir, welche Therapie bei Bruxismus, also Zähneknirschen, für Sie individuell geeignet ist. Wir freuen uns auf Sie und beraten Sie gerne. 🍀

 

FAQ zur Bruxismus Behandlung

Ist Zähneknirschen gefährlich?

Zähneknirschen ist zunächst Teil des normalen Bewegungsrepertoires. Über die Jahre kann es jedoch dazu führen, dass der Zahnapparat oder bestehender Zahnersatz geschädigt wird.

<3>Welche Rolle spielt Stress bei Bruxismus?

Bruxismus kann als psychomotorische Spannungsreaktion auftreten und steht häufig im Zusammenhang mit Stress. Zusätzlich können auch mechanische Ursachen wie Fehlstellungen oder nicht optimaler Zahnersatz eine Rolle spielen.

Was bringt eine Aufbissschiene bei Zähneknirschen?

Eine individuell angefertigte Aufbissschiene schützt die Zähne, indem sie den Abrieb reduziert und die einwirkenden Kräfte verteilt. Sie wird in der Regel nachts getragen. Muskuläre Beschwerden werden dadurch nicht in jedem Fall ausreichend gelindert.

Was bedeutet BOTOX bei Bruxismus eigentlich?

BOTOX ist ein Markenname. Allgemeinsprachlich verwendet, ist damit zumeist der Wirkstoff Botulinumtoxin gemeint, der zur gezielten Behandlung überaktiver Muskulatur eingesetzt wird. Je nach individueller Situation, können in unserer Praxis aber auch andere zugelassene Präparate mit Botulinumtoxin verwendet werden.

Wie wirkt Botulinumtoxin bei Zähneknirschen?

Bei geeigneter Indikation wird Botulinumtoxin gezielt in den Kaumuskel, häufig in den Musculus masseter, injiziert. Dadurch können Kraftspitzen beim Pressen reduziert werden. Ziel ist eine kontrollierte Abschwächung der Muskelaktivität, nicht eine vollständige Lähmung.

Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?

Eine Auffrischung wird häufig etwa alle vier bis sechs Monate durchgeführt. In der Praxis wird regelmäßig überprüft, ob eine Fortsetzung sinnvoll ist. Gelegentlich wird die Behandlung bewusst pausiert, um den Bedarf erneut zu beurteilen.

Wird die Behandlung von der Krankenkasse bezahlt?

Gesetzliche Krankenkassen erstatten die Bruxismus-Therapie mit Botulinumtoxin in der Regel nicht. Viele private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten bei entsprechender medizinischer Indikation. Eine Klärung vorab ist sinnvoll.

Gibt es ergänzende Therapien?

Je nach Befund kann eine interdisziplinäre Begleitung sinnvoll sein, zum Beispiel Physiotherapie, Osteopathie, chiropraktische Maßnahmen, Psychotherapie oder Entspannungsübungen. Häufig wird die Botulinumtoxin-Anwendung zusätzlich durch eine Zahnschienen-Therapie begleitet.

 

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